Mainz

Presse und Meinungen, Pressemitteilungen, Publikationen

„Wir wollten Party machen, und das wurde uns verwehrt“- Roland Jahn zu Besuch im Otto-Schott-Gymnasium Mainz-Gonsenheim

Es muss nicht leicht gewesen sein, als junger Mensch in der DDR zu leben. Für den Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, waren es die alltäglichen kleinen Repressalien, die den Nährboden für die Proteste gegen das System und die friedliche Revolution bereiteten. Auf Einladung der Mainzer Bundestagsabgeordneten Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), besuchte Jahn das…

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Presse und Meinungen, Pressemitteilungen

Lesselallee: 53 Bäume waren gesund

Viele Bürgerinnen und Bürger waren in der vergangenen Woche schockiert als die Stadt, über die ihre Köpfe hinweg, die Lesselallee fällte. Nun ein erneuerter Hammer: laut der Begutachtung von Prof. Ulrich Weihs waren rund 75 Prozent der Kastanien kerngesund. Das schlägt dem Fass den Boden aus. Der Wiesbadener Ordnungsdezernent Franz hat offensichtlich gelogen, als er der Presse mitteilte, dass alle Bäume befallen seien. So verspielt man sich jegliches Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger.

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"Wall Street Junkie" via flickr.com/c_pichler, Lizensiert unter CC BY-SA 2.0

Presse und Meinungen, Pressemitteilungen

Eine riesengroße Schweinerei

Die Befürchtungen, die sich aus der Antwort meines Briefes vermuten ließen, sind heute bittere Realität geworden. Die Stadt Wiesbaden hat heute die Kastanien gefällt, obwohl das Gerichtsverfahren zur Lesselallee am Verwaltungsgerichtshof in Kassel nicht abgeschlossen ist, es ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Wiesbaden und ein Bürgerbegehren zum Erhalt der Allee gibt. Dieses Verhalten ist schlicht ignorant und eine riesen Schweinerei.

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Presse und Meinungen, Pressemitteilungen

Scheuklappen ablegen!

Es dürfte wohl schwierig werden die Wiesbadener Stadtspitze von Alternativen zur Fällung der Lesselallee auf der Kostheimer Maaraue zu überzeugen. Das zeigt die Antwort auf meinen Brief sehr deutlich. In dem Schreiben wurde lediglich das bisherige Verfahren beschrieben und dargelegt, warum es sich, aus Sicht der Stadt, nicht um eine vorschnelle Entscheidung handelt. Kein Wort zu den Alternativvorschlägen der Bürgerinitiative oder anderen Gutachten. Die Stadt will fällen und sich scheinbar nicht die Mühe machen, alternative Lösungen ernsthaft zu prüfen.

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Mainz und Rheinland-Pfalz

Alles Mainz

Nicht nur wegen der Fastnacht hat Mainz zu Recht den Ruf, lebensfroh zu sein. Doch die Menschen hier können auch ernst sein – vor allem wenn ihnen etwas nicht passt. Am 1. Mai 2009 mussten das einige hundert Neonazis erfahren, die durch die Gutenbergstadt ziehen wollten. 3.000 Menschen stellten sich buchstäblich quer und sorgten so dafür, dass die Nazis ihren Hass nicht durch die Gassen tragen durften.

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